Woche 2 in der Pinneberger

Zusammen mit der Redaktion des Pinneberger Tageblatt, erzähle ich von Erlebnissen der Klimatour Apfel. Hier mein Bericht zur zweiten Woche.

Von Apfelblüten und verschiedenen Amphibien

Klimatour Apfel: Weiter nach Freiburg

Bei der Klimatour Apfel fand er in Heidelberg keine blühenden
Apfelbäume, wie bereits berichtet. Daher ist Hans Rutar in dieser Woche
von Offenburg/Landkreis Ortenau weiter Richtung Freiburg nach Süden geradelt. Die Kirschen stehen in voller Blüte. Und die Apfelbäume?

Obstpressen – Trotten

Mit dem Rad bin ich aufmerksam und langsam unterwegs. In mehreren Dörfern stehen in den Grünanlagen historische Obstpressen. Hier in der Gegend werden diese Pressen als Trotte bezeichnet. Die Schale, die den Presssaft aufnimmt, ist manchmal aus Gusseisen. Mir gefällt besonders eine, die aus Stein gehauen wurde. Der Stein wiegt vier Tonnen, so steht es auf dem Schild.

Endlich: Apfelblüten

Erste-Apfelblüte-Schutterbach-Ortenau

Geschickt fotografiert: Nicht der ganze Apfelbaum, sondern der erste Zweig blüht.

In der Ortschaft Schutterwald ist der erste Apfelzweig in Blüte. Wenn ich geschickt in den Baum fotografiere, sieht es wie ein blühender Apfelbaum aus. Von der anderen Seite aus fotografiert ist er ein noch kahler, blütenloser Baum. Von nun an ist es spannend. Wenn es irgendwo weiß blüht, was ist das für ein Baum? Ersehnte Apfelblüte oder altbekannte Kirsche? Oder doch bereits eine Birne? Bemerkenswert sind auch die Eichelhäher und Grünspechte, die ich auf diesen Obstwiesen treffe.

Regentropfen in Massen

Für den weiteren Weg Richtung Freiburg/Breisgau hat der Wetterbericht Regen angesagt. So ist es auch gekommen. Ab Mittag regnet es im Rheintal. Die Packtaschen bewähren sich genauso sehr wie der Regenanzug aus dem Sportgeschäft. Nur die Handschuhe werden klitschnass. Zweimal mache ich Pause, setze mich zum Aufwärmen in ein Café.

Schneeflocken wohldosiert

Am nächsten Morgen kommt die nächste Überraschung: Schneeflocken fallen vom Himmel. Auf dem Fußweg liegen die weißen Blütenblätter der Kirschbäume und die weißen Flocken fallen dazu. Auch, wenn diese sich sofort in Wasser verwandeln. Ein guter Grund, im Zimmer zu bleiben. Ich nehme mir die Zeit, um die Webseite zu ergänzen. Jetzt konnten die Fotos der vergangenen Tage in Ruhe sortiert werden.

Freunde in Hemsbach

Für das Wochenende haben mich neu gewonnene Freunde eingeladen. Die beiden sind aktiv im Naturschutz tätig. Das bedeutet in dieser Gegend, dass Wiesen mit alten Obstbäumen gepflegt, alte Steinmauern erhalten und von Brombeeren freigeschnitten werden. In den warmen Ritzen der Steinmauern wohnen Mauereidechsen.

Naturschutzgebiet Rohrwiesen

Mit dem Naturschutzgebiet Rohrwiesen ist auch ein Feuchtgebiet unter das ein Nebenfluss des Rheins zurückgelassen hat. Die meisten dieser Flächen sind trockengelegt und aufgefüllt. Dann wird das Gebiet bebaut oder die Fläche wird landwirtschaftlich genutzt. Jetzt am Sonntag war Familientag. Im Laufe des Tages kommen um die hundert Interessierte zu dem Wasser.

Amphibien in den Rohrwiesen

Die Jugendlichen erhalten Gelegenheit zum Keschern. Sie finden Fische (Stichling, Gründling), einen Egel und Libellenlarven. Die Amphibien hatten die Schutzgebietsbetreuer bereits am Morgen an speziellen Stellen gesucht. Mir fallen besonders Kammmolch, Fadenmolch, Alpensalamander und Springfrosch auf. Tiere, die ich im Kreis Pinneberg noch nicht gesehen habe.

Links zur Klimatour Apfel

Einmal pro Woche schreibt Hans Rutar einen Beitrag für unsere Zeitung. Die Aktivitäten des Pinnebergers auch in der Zwischenzeit verfolgen möchte, kann dies auf dem Internetblog oder auf Instagram tun

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Zusammen mit der Redaktion des Pinneberger Tageblatt, erzähle ich von Erlebnissen der Klimatour Apfel. Hier mein Bericht zur zweiten Woche.

Von Apfelblüten und verschiedenen Amphibien

Klimatour Apfel: Weiter nach Freiburg

Bei der Klimatour Apfel fand er in Heidelberg keine blühenden
Apfelbäume, wie bereits berichtet. Daher ist Hans Rutar in dieser Woche
von Offenburg/Landkreis Ortenau weiter Richtung Freiburg nach Süden geradelt. Die Kirschen stehen in voller Blüte. Und die Apfelbäume?

Obstpressen – Trotten

Mit dem Rad bin ich aufmerksam und langsam unterwegs. In mehreren Dörfern stehen in den Grünanlagen historische Obstpressen. Hier in der Gegend werden diese Pressen als Trotte bezeichnet. Die Schale, die den Presssaft aufnimmt, ist manchmal aus Gusseisen. Mir gefällt besonders eine, die aus Stein gehauen wurde. Der Stein wiegt vier Tonnen, so steht es auf dem Schild.

Endlich: Apfelblüten

Erste-Apfelblüte-Schutterbach-Ortenau

Geschickt fotografiert: Nicht der ganze Apfelbaum, sondern der erste Zweig blüht.

In der Ortschaft Schutterwald ist der erste Apfelzweig in Blüte. Wenn ich geschickt in den Baum fotografiere, sieht es wie ein blühender Apfelbaum aus. Von der anderen Seite aus fotografiert ist er ein noch kahler, blütenloser Baum. Von nun an ist es spannend. Wenn es irgendwo weiß blüht, was ist das für ein Baum? Ersehnte Apfelblüte oder altbekannte Kirsche? Oder doch bereits eine Birne? Bemerkenswert sind auch die Eichelhäher und Grünspechte, die ich auf diesen Obstwiesen treffe.

Regentropfen in Massen

Für den weiteren Weg Richtung Freiburg/Breisgau hat der Wetterbericht Regen angesagt. So ist es auch gekommen. Ab Mittag regnet es im Rheintal. Die Packtaschen bewähren sich genauso sehr wie der Regenanzug aus dem Sportgeschäft. Nur die Handschuhe werden klitschnass. Zweimal mache ich Pause, setze mich zum Aufwärmen in ein Café.

Schneeflocken wohldosiert

Am nächsten Morgen kommt die nächste Überraschung: Schneeflocken fallen vom Himmel. Auf dem Fußweg liegen die weißen Blütenblätter der Kirschbäume und die weißen Flocken fallen dazu. Auch, wenn diese sich sofort in Wasser verwandeln. Ein guter Grund, im Zimmer zu bleiben. Ich nehme mir die Zeit, um die Webseite zu ergänzen. Jetzt konnten die Fotos der vergangenen Tage in Ruhe sortiert werden.

Freunde in Hemsbach

Für das Wochenende haben mich neu gewonnene Freunde eingeladen. Die beiden sind aktiv im Naturschutz tätig. Das bedeutet in dieser Gegend, dass Wiesen mit alten Obstbäumen gepflegt, alte Steinmauern erhalten und von Brombeeren freigeschnitten werden. In den warmen Ritzen der Steinmauern wohnen Mauereidechsen.

Naturschutzgebiet Rohrwiesen

Mit dem Naturschutzgebiet Rohrwiesen ist auch ein Feuchtgebiet unter das ein Nebenfluss des Rheins zurückgelassen hat. Die meisten dieser Flächen sind trockengelegt und aufgefüllt. Dann wird das Gebiet bebaut oder die Fläche wird landwirtschaftlich genutzt. Jetzt am Sonntag war Familientag. Im Laufe des Tages kommen um die hundert Interessierte zu dem Wasser.

Amphibien in den Rohrwiesen

Die Jugendlichen erhalten Gelegenheit zum Keschern. Sie finden Fische (Stichling, Gründling), einen Egel und Libellenlarven. Die Amphibien hatten die Schutzgebietsbetreuer bereits am Morgen an speziellen Stellen gesucht. Mir fallen besonders Kammmolch, Fadenmolch, Alpensalamander und Springfrosch auf. Tiere, die ich im Kreis Pinneberg noch nicht gesehen habe.

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