Hemsbach 1: Bürgerwingert und Streuobstwiese

Wochenende an der Bergstraße in Hemsbach

Für das Wochenende habe ich eine Einladung in Hemsbach, Bergstraße. Dort gibt es eine aktive Naturschutzgemeinde. Der BUND und weitere, lokale Gruppen kümmern sich um die Landschaft und das natürliche Leben in dieser.

Am Samstag schaue kann ich mir die aus Naturschutzgründen gepflegten Obstwiesen und Weingärten (Bürgerwingert) ansehen. Der Sonntag ist im Zeichen eines Amphibien-Infotages am Naturschutzgebiet Rohrwiesen. Dazu der andere Blog-Beitrag.

Vierritterturm

Der Waldnerturm oberhalb von Hemsbach entstand Anfang des 19. Jahrhunderts. Der Mittelalterliche Baustil ist nur nachempfunden. Es ist keine Ritterburg. Als Aussichtsturm ist der sogenannte Vierritterturm öffentlich zugänglich. Die Ritter oben an den Ecken haben keine Köpfe. Ob die Figuren je Köpfe hatten, habe ich nicht erfahren. Der Schäferhof, zu dessen Gelände dieser Turm gehört ist malerisch. Der Hof wird heute für soziale Zwecke genutzt.

Bürgerwingert

Hemsbach hat Weinberge, die an der Bergstraße Wingert genannt werden. Bei einigen kleineren Stücke wurde die Nutzung aufgegeben, die Flächen verbuschten. Die spezielle Flora und Fauna der traditionellen Weinberge benötigt aber die Sonneneinstrahlung. Der Schatten von Büschen und Gestrüpp ist nicht zuträglich. Eine Bürgerinitiative hat sich gebildet und pflegt nun drei Felder. Die sind durchnummeriert: Bügerwingert eins bis drei.

Löss, der Boden aus Windes Hand

Während der Eiszeit trieb der Wind den Sand über die vegetationslose Rheinebene. Am Berghang lagerte sich der feine Sand ab. Fruchtbarer Boden. Und diese Abbrüche aus feinen Sand sind ideale Stellen für Wildbienen, die sich dort ihre Neströhren bauen.

Streuobstwiese vom BUND

Der Naturschutzbund BUND betreut mehrere Flächen in Hembach und Umgebung. Auch eine Obstbaumwiese gehört dazu, mit an die sechzig Bäumen, meist Apfelbäumen. Klimatour Apfel darf dort betreten. Es sind die allerersten Apfelblüten zu sehen. Dieser Beginn des Vollfrühlings hatte sich in Hemsbach noch nicht herumgesprochen.

Bei einem Baum sind die Staubgefäße rot. Das ist vermutlich eine Birne.

Für Birne könnte auch der relativ glatte Blattrand sprechen (da kommt bei Birnen häufiger vor als bei Äpfeln). Da die Blätter hier gerade erst in der Entfaltung sind, blieben Zweifel.

Eine Gruppe Schlüsselblumen, auf der Obstbaumwiese

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Hemsbach und die Streuobstwiese auch im Beitrag des Pinneberger Tageblatt

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Für das Wochenende habe ich eine Einladung in Hemsbach, Bergstraße. Dort gibt es eine aktive Naturschutzgemeinde. Der BUND und weitere, lokale Gruppen kümmern sich um die Landschaft und das natürliche Leben in dieser.

Am Samstag schaue kann ich mir die aus Naturschutzgründen gepflegten Obstwiesen und Weingärten (Bürgerwingert) ansehen. Der Sonntag ist im Zeichen eines Amphibien-Infotages am Naturschutzgebiet Rohrwiesen. Dazu der andere Blog-Beitrag.

Vierritterturm

Der Waldnerturm oberhalb von Hemsbach entstand Anfang des 19. Jahrhunderts. Der Mittelalterliche Baustil ist nur nachempfunden. Es ist keine Ritterburg. Als Aussichtsturm ist der sogenannte Vierritterturm öffentlich zugänglich. Die Ritter oben an den Ecken haben keine Köpfe. Ob die Figuren je Köpfe hatten, habe ich nicht erfahren. Der Schäferhof, zu dessen Gelände dieser Turm gehört ist malerisch. Der Hof wird heute für soziale Zwecke genutzt.

Bürgerwingert

Hemsbach hat Weinberge, die an der Bergstraße Wingert genannt werden. Bei einigen kleineren Stücke wurde die Nutzung aufgegeben, die Flächen verbuschten. Die spezielle Flora und Fauna der traditionellen Weinberge benötigt aber die Sonneneinstrahlung. Der Schatten von Büschen und Gestrüpp ist nicht zuträglich. Eine Bürgerinitiative hat sich gebildet und pflegt nun drei Felder. Die sind durchnummeriert: Bügerwingert eins bis drei.

Löss, der Boden aus Windes Hand

Während der Eiszeit trieb der Wind den Sand über die vegetationslose Rheinebene. Am Berghang lagerte sich der feine Sand ab. Fruchtbarer Boden. Und diese Abbrüche aus feinen Sand sind ideale Stellen für Wildbienen, die sich dort ihre Neströhren bauen.

Streuobstwiese vom BUND

Der Naturschutzbund BUND betreut mehrere Flächen in Hembach und Umgebung. Auch eine Obstbaumwiese gehört dazu, mit an die sechzig Bäumen, meist Apfelbäumen. Klimatour Apfel darf dort betreten. Es sind die allerersten Apfelblüten zu sehen. Dieser Beginn des Vollfrühlings hatte sich in Hemsbach noch nicht herumgesprochen.

Bei einem Baum sind die Staubgefäße rot. Das ist vermutlich eine Birne.

Für Birne könnte auch der relativ glatte Blattrand sprechen (da kommt bei Birnen häufiger vor als bei Äpfeln). Da die Blätter hier gerade erst in der Entfaltung sind, blieben Zweifel.

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